«Hier und Jetzt»: der Blog

Trübe Gedanken einfach wegwalken

_PREV_GERALDINE_MAY_686Körperliche Aktivität hat viele positive Effekte, auch auf Angsterkrankungne und Depressionen wirkt sie sich günstig aus, wie Prof. Dr. phil. Markus Gerber vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel an der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression (SGAD) berichtete.

Insbesondere depressive Frauen profitieren von mehr Bewegung. Der Wermutstropfen: Mit nur gelegentlichem flotten Joggen oder Walken ist nicht getan – zwei bezweckungsweise drei Stunden pro Woche, je nach Aktivität, sollten es schon sein.

Aber das ist doch machbar, oder? – Und zu lohnen scheint es ich auch.

Bewegung im Freien – der natürliche Stimmungsaufheller

Schon regelmässiges Spazierengehen hält Körper, Geist und Seele fit. Bewegung unterstützt den Körper in der Bildung von neuen Nevenzellen und erhöht die Konzetration von Tryptophan (Vorstufe des Botenstoffs Serotonin) im Gehirn. Ausdauertraining lindert Depressionen ebenso gut wie eine medimenkamentöse Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (sogenannte SSRIs).

Lässt sich die regelmässige Bewegung im Grünen ausführen, wirkt sich das noch günstiger aus. Generell gilt: Je grüner das Wohnumfeld, und sei es nur eine Zimmerpflanze und ein Ausblick auf ein Stück Wiese, desto geringer das Risiko für Depressionen, Angststörungen und körperliche Erkrankungen.

Written by geraldine

December 16th, 2015 at 3:05 pm

Chlorophyll – pflanzliches Lebenselexier

Forscher sind sich einig, dass bereits rund 85% der US-Amerikaner und Europäer an einem übersäuerten Organismus leiden. Der Grund liegt in einer unausgewogenen Ernährung mit zu viel Fleisch, Weissmehlprodukten, Zucker, Süssigkeiten, Kaffee, Softdrinks, Alkohol und Nikotin, kombiniert mit Bewegungs- und Schlafmangel sowie Stress.

Allein der Alltagsstress zum Beispiel verschlingt so viele Vitalstoffe, dass ein Defizit entsteht, welches über die normale – zudem immer nährstoffärmere Nahrung – nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Es ist ein schleichender Prozess, der sich oft über Jahre und Jahrzehnte hinzieht. Der Körper kann eine Übersäuerung über seine eigenen Puffer eine ganze Weile ausgleichen, indem er sich die basischen Mineralstoffe beispielsweise aus der Kopfhaut oder den Knochen, was zu Haarausfall und Osteoporose führen kann. Chlorophyll, das grüne Blut der Pflanzen, kann als Basenbildner hier schnell harmonisierend eingreifen. Es gilt inzwischen als die Lichtnahrung des neuen Zeitalters.

Das pflanzliche Lebenselexier ist in seinem Aufbau dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin äusserst ähnlich und schafft damit die Voraussetzung für ein sauerstoffreiches, gesundes Blut, eine gesunde Lymphe und einen stark aktivierten Stoffwechsel. Herz und Nerven werden positiv beeinflusst, die Darmflora aufgebaut und das Immunsystem gestärkt. Die grüne Medizin wirkt zudem stark entgiftend, entzündungshemmend. Sie kann bei Allergien und bakteriellen Infekten helfen sowie den Hormonhaushalt harmonisieren.

Chlorophyll-Tabletten: EMORAT, Erwin Oertle, Bodenholzstrasse 9, 8340 Hinwil – Tel. 044 937 53 37, Email. emoral@gmx.ch

Täglich ein Ei – nichts dabei

In den letzten Jahrzehnten standen Eier im Ruf, besonders gesundheitsschädlich zu sein: Sie enthalten relativ viel Cholesterin und ein erhöhter Cholesteringehalt des Bluts ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Insbesondere das LDL-Cholesterin leistet diesen durch Gefässverschlüsse bedingten Erkrankungen Vorschub. Ob allerdings Eier den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben, konnte nicht nachgewiesen werden.

Entwarnung für das Frühstücksei kommt jetzt von chinesischen und amerikanischen Ernährungswissenschaftlern, die mittels einer Meta-Analyse die Daten von 17 bereits veröffentlichten Studien erneut auswerteten. Bei Studienteilnehmern, die während Jahren bis zu einem Ei pro Tag verzehrt hatten, konnte kein höheres Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefässe und Schlaganfall festgestellt werden. Es stellte sich sogar heraus, dass das Risiko für akute Hirnblutungen, die rund fünf Prozent aller Schlaganfälle aus machen, etwas geringer war. Allerdings trifft dieses Gesamtergebnis auf eine Gruppe der Studienteilnehmern nicht zu: Bei Eier essenden Diabetikern stieg das Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefässe um gut 50 Prozent.

Doch warum wirkt sich regelmässiger, moderater Eierverzehr im Allgemeinen und entgegen jahrelanger Annahme kaum auf den Cholesterinspiegel aus? Heute geht man davon aus, dass der Cholesteringehalt im Blut überwiegend durch die körpereigene Produktion des Stoffes in der Leber bestimmt wird. Das Nahrungscholesterin beeinflusst den Blutwert in viel geringerem Ausmass. Zudem enthalten Eidotter reichlich Lecithin, was die Cholesterinaufnahme aus dem Darm hemmt. Abschliessend weisen die Forscher auf den beachtlichen Nährwert von Eiern hin. Sie enthalten hochwertiges Eiweiss, diverse Mineralstoffe und alle Vitamine ausser Vitamin C.

 

Quelle: Ying Rong et al.: Egg Consumption and Risk of Coronary Heart Disease and Stroke: Dose Response Meta
http://www.bmj.com/content/346/bmj.e8539>

Written by geraldine

July 4th, 2013 at 2:47 pm

Immer müde

Immer müde zu sein kann verschiedene Ursachen haben. Angefangen bei zu wenig Schlaf, über Erschöpfung, hin zu Vitamin- oder Bewegungsamangel. Insbesondere bei Frauen stellt der Eisenmangel häufig (einen) Grund der Beschwerde dar.

Nichts desto trotz sollte das Thema nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Verschwindet die akute Müdigkeit, trotz viel Schlaf und Schonung, nicht nach 3 -4 Wochen, so sollten Sie einen Arzt kontaktieren, sich untersuchen und einen allgemeinen Bluttest machen lassen. Daraus können allfällige Mangelzustände oder Entzündungszeichen (CRP) gelesen werden die dann auch entsprechend behandelt werden können.

Written by geraldine

May 21st, 2013 at 1:15 pm

Eisenmangelanämie: Müdigkeit und Erschöpfung nehmen Überhand

Mit 80 Prozent ist die Eisenmangel-Anämie die häufigste aller vorkommenden Formen von Blutarmut. Vorwiegend Frauen sind davon betroffen. Dies lässt sich vor allem durch einen erhöhten Bedarf an Eisen während der Menstruation, der Schwangerschaft und der Stillperiode erklären. Nicht selten weisen auch Jugendliche eine Eisenmangelanämie auf. Und auch rund 3 Prozent der Männer leiden darunter.

Wenig-Esser, Vegetarier und Veganer, Säuglinge wie auch ältere Menschen, die sich einseitig ernähren, haben oftmals eine reduzierte Eisenaufnahme und gehören deshalb zu den Risikogruppen. Auch begünstigen Umstände wie häufiges Nasenbluten, Hämorrhoiden oder häufiger Durchfall einen zu grossen Eisenverlust.

Eine Eisenmangelanämie im Frühstadium wird oft nicht erkannt. Chronische Müdigkeit und Erschöpfung können einen Hinweis auf eine Eisenmangelanämie geben. Meistens wird der Eisenmangel bei einer Kontrolluntersuchung als Zufallsdiagnose entdeckt. Hinweise auf einen ausgeprägten Eisenmangel können folgende Beschwerden geben (all diese Symptome können auch bei anderen Krankheiten auftreten):

• Chronische Müdigkeit, Erschöpfungszustände
• Schlafstörungen
• Geringe Belastbarkeit, leichte Ermüdung und rascher Pulsanstieg bei körperlicher Tätigkeit
• Verschwindende Lebenslust
• Kopf-, Nackenschmerzen
• Schwindelgefühle, Herzklopfen
• Auffallende Blässe an Lippen und Zahnfleisch
• Brüchige Haare und Fingernägel
• Betroffene frieren leicht/Tendenz zu ständigem Frieren
• Konzentrationsschwierigkeiten

Wenn Sie mehrere Symptome über einen mehrwöchigen Zeitraum verspüren, kann Ihnen eine einfache Blutuntersuchung durch den Hausarzt Klarheit verschaffen. Jede Form von Eisenmangelanämie sollte – nebst den allenfalls zu Grunde liegenden Erkrankungen – behandelt werden.

Ist der Eisenmangel ausgeprägt, so ist eine schulmedizinische Behandlung unumgänglich. Die Speicher müssen mit Eisenpräparaten (Tabletten oder Infusionen) gefüllt werden, damit die Betroffenen wieder beschwerdefrei sind. Wichtig ist, dass die Tabletteneinnahme lange genug angesetzt wird, damit sich der Mangel ausgleichen lässt. Meist dauert es drei bis sechs Monate). Gelegentlich kann es zu leichten Nebenwirkungen kommen, die eine Anpassung der Dosierung nötig machen.

Sie haben einen leichten Eisenmangel und möchten selbst etwas dagegen tun? Vieles lässt sich über die Ernährung und das Wissen um deren ideale Zusammensetzung erwirken. Zudem können, je nach Geschmack und Vorlieben, folgende Tipps für Sie umsetzbar und hilfreich sein:

• täglich zwei bis drei Gläser Randensaft trinken
• über längere Zeit 3-mal täglich eine Tasse Brennnesseltee zu sich nehmen (auch Brennnesselsaft hilft)
• Zur Eisenaufnahme braucht der Körper Vitamin C. Deshalb sollten zu jeder Mahlzeit Früchte oder Gemüse roh oder als Saft eingenommen werden
• Gute Eisenlieferanten sind neben Fleisch auch Eier, Hülsenfrüchte, Randen, Nüsse, dunkle Beeren, Vollkornprodukte, dunkelgrüne Gemüse oder Sojaprodukte
• Verzichten Sie, zumindest vorübergehend, auf Eisenfresser“ wie Kaffee, Schwarztee, Grüntee, und Eistee
• Das Kalzium in Milchprodukten hemmt die Eisenaufnahme ebenfalls, insbesondere jenes aus dem Fleisch. Zu einer Fleischmahlzeit sollten Sie also möglichst keine Milch trinken oder Milchprodukte essen

Written by geraldine

January 8th, 2013 at 2:29 pm