«Hier und Jetzt»: der Blog

Mut

Was zählt, ist nicht die Grösse der Aufgabe, sondern das Ausmass des Mutes.

(Matthieu Ricard)

Written by geraldine

January 2nd, 2021 at 1:19 pm

Stille – offline

Kennen Sie das: Sie freuen sich schon die ganze Woche auf die freien Tage am Wochenende. Möchten ausschlafen, nichts tun und einfach in den Tag hineinleben. Und dann ist es endlich da. Das freie Wochenende. Und das Schlimmste: wir wissen nichts mit uns anzufangen; zumindest nicht wirklich – oder halt schon, sind aber gerade ein bisschen träge…

Also greifen wir zum Handy. Surfen, verdaddeln die Zeit und bestreiten den so lange herbeigesehnen, freien Tag mit dem Beschaffen von vielen, vielen unwichtigen Informationen.

Seien Sie mutig, entscheiden Sie sich für ein “Offline-Wochenende”. Schalten Sie Handy, iPad und PC aus. Das mag im ersten Moment Unruhe schaffen, im zweiten aber wirklich auch echte Freiräume. Vielleicht stöbern Sie durch die entlegendsten Ecken Ihres Kleiderschrankes, lesen ein Buch das wirklich Musse braucht oder machen, ja, einen Mittagsschlaf.

Wäre das nicht ein Wochenende so wie Sie es sich schon lange erträumt hatten? – Seien Sie mutig, gehen Sie offline. – Ein Versuch ist es allemal wert!

Written by geraldine

December 17th, 2020 at 1:26 pm

Wie Innen so Aussen

“Ganz allmählich begann er zu ahnen, dass er jahrelang mit einem Irrtum gelebt hatte. Es war gar nicht wahr, dass Abgrenzung hiess, sich abzuschirmen und einzumauern wie in einer inneren Festung. Worauf es ankam, war etwas ganz anderes: dass man, wenn die anderen es erfuhren, furchtlos und ruhig zu dem stand, was man im Inneren war.”

Written by geraldine

November 30th, 2020 at 2:08 pm

Kleine Aufgaben

Written by geraldine

November 25th, 2020 at 2:15 pm

Natur als Therapie

Kürzlich habe ich in einem “Krims-Krams-Laden” eine Postkarte entdeckt, auf welcher “Natur is better than therapy” stand. – Ein sehr weiser Satz.

Die meisten von uns kennen Zustände und Momente der Unruhe. Lautes Gedankenkreises, Rastlosigkeit und Anspannung.

Es gibt reichlich Studien und Forschungsergebnisse welche belegen dass das Grün der Natur beruhigend auf unsere Seele wirkt, frische Luft das Immunsystem stärkt und Bewegung gesund hält. Aber ganz ehrlich: um das zu wissen brauchen wir keine sogenannten “Beweise”. Jede und jeder der sich schon einmal in der Natur bewegt hat, kennt den wohltuenden Effekt.

Sollten wir uns also wieder einmal in einem Zustand der Unruhe ertappen, gibt es nur etwas: Anziehen und raus in die Natur. Egal ob Sonne oder Regen. Ein Spaziergang in der Natur ist schlicht und einfach das beste Erste-Hilfe-Mittel.

Written by geraldine

October 18th, 2020 at 2:12 pm

Das Leben ist kein Wunschkonzert

Das Leben ist kein Wunschkonzert – und es stellt auch nicht die Frage nach Gerechtigkeit. Das Leben ist das Leben – wor wir wollen oder nicht. Die einzige Chance, die wir haben, ist, es nach unseren Möglichkeiten zu nutzten,

Written by geraldine

May 18th, 2020 at 9:13 am

Ausgewogenheit ist die Disziplin die uns Flexibiliät gibt.

Written by geraldine

May 4th, 2020 at 7:59 am

Resilienz als Entwicklungsprozess

Resilienz ist schlussendlich ein Entwicklungsprozess der im Leben selbst entsteht. Alle Dinge die wir bewältigen konnten, geben uns das Gefühl von mehr Handhabbarkeit resp. Selbstermächtigung.

Resilienz unterliegt einem Kontinuum. Es heisst nicht das belastende Situationen uns nicht ausrauben und entkräften können; Resilienz beschreibt die Fähigkeit uns wieder von Etwas zu erholen.

Quelle: Der resiliente Mensch

Written by geraldine

April 26th, 2020 at 8:51 am

Resilienz ist ein Muskel

Nicht resilient sein ist anstrengend. Deshalb lohnt es sich die eigene Resilienz wie einen Muskel zu trainieren. Eine regelmässige Praxis gibt uns die notwenige Stabilität um mit dem zu gehen was von aussen kommt.

Written by geraldine

April 19th, 2020 at 7:48 am

Selbstfürsorge – was ist das?

Unter Selbstfürsorge verstehen wir die Fähigkeit, sich selbst liebevolle Fürsorge zukommen zu lassen. Das bedeutet, dass wir uns selbst nicht bloss mit dem Nötigsten versorgen wie Essen, Hygiene, Bewegung, Schlaf, sondern uns unserem eigenen bedürftigen inneren Teil zuwenden und ihn achtsam mit dem versorgen, was er braucht.

Louise Reddemann, eine wegweisende deutsche Psychotherapeutin, definiert Selbstfürsorge als „einen liebevollen, wertschätzenden, achtsamen und mitfühlenden Umgang mit mir selbst und Ernstnehmen der eigenen Bedürfnisse“.

Die zwei Grundpfeiler für Selbstfürsorge sind demnach Selbstaufmerksamkeit (oder das Selbst-Gewahrsein, was uns als Wort besser gefällt!) und Selbstmitgefühl. Die Selbstaufmerksamkeit (im Sinne eines inneren Beobachters, der auf den verschiedenen Seins-Ebenen wahrnimmt, was in uns passiert) dient als Sensorium, das uns Informationen über unsere Befindlichkeit liefert. Wir benötigen also so etwas wie eine innere Instanz, mit der wir uns selbst beobachten können. Einen inneren Beobachter, der auf den verschiedenen Seins-Ebenen (Körper, Gefühle, Gedanken, Spiritualität, Impulse) wahrnimmt, was in uns passiert. Die Selbstaufmerksamkeit (oder das Selbst-Gewahrsein) dient sozusagen als Messgerät, das uns Daten über unsere Befindlichkeit liefert. Diese Daten nützen aber nichts, wenn sie nicht auf etwas in uns treffen, das eine wertschätzende, einfühlende und freundliche Haltung uns selbst gegenüber einnehmen kann. Dies ist das Selbstmitgefühl. Selbstmitgefühl ist Voraussetzung, damit wir die Daten über unsere Befindlichkeit ernst nehmen und daraufhin unseren fürsorglichen Teil einschalten, damit dieser sich unserem bedürftigen Teil zuwenden kann.

Wenn dieser ideal beschriebene Ablauf so stattfinden kann, erfahren wir in uns selbst Zuwendung, Trost und Verbundenheit. Er generiert eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit, die unserem Organismus ein positives Feedback liefert, den Selbstkontakt vertieft und Stress deutlich reduzieren kann.

Written by geraldine

June 23rd, 2019 at 2:06 pm