«Hier und Jetzt»: der Blog

Trübe Gedanken einfach wegwalken

_PREV_GERALDINE_MAY_686Körperliche Aktivität hat viele positive Effekte, auch auf Angsterkrankungne und Depressionen wirkt sie sich günstig aus, wie Prof. Dr. phil. Markus Gerber vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel an der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression (SGAD) berichtete.

Insbesondere depressive Frauen profitieren von mehr Bewegung. Der Wermutstropfen: Mit nur gelegentlichem flotten Joggen oder Walken ist nicht getan – zwei bezweckungsweise drei Stunden pro Woche, je nach Aktivität, sollten es schon sein.

Aber das ist doch machbar, oder? – Und zu lohnen scheint es ich auch.

Osteoporose – Brüchige Knochen

Osteoporose ist eine systemische Knochenerkrankung mit einer Verminderung der Knochenmasse und Veränderung der Mikroarchitektur des Knochens, was ein erhöhtes Frakturrisiko zur Folge hat. Die Knochendichte vermindert sich natürlicherweise ab dem 35. Lebensjahr um jährlich ungefähr 1 Prozent. Dies ist ein normaler Vorgang im Alterungsprozess. In den ersten drei Jahren der Menopause kann diese Abnahme bis zu 5 Prozent pro Jahr ausmachen, danach verlangsamt sich der Abbau.

Osteoporose kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden: Bewegungs- und vor allem in der Jugend Mineralstoffmangel, Vitamin-D-Mangel, erblich bedingte Veranlagung, hormonelle Veränderungen sowie Darmstörungen und bestimmte Medikamente. Besonders gefährdet sind Raucherinnen und Frauen mit sehr leichtem Körpergewicht.

Ziel einer guten Prävention ist, in jungen Jahren eine ausreichende Knochenmasse aufzubauen und den späteren Knochenverlust durch eine entsprechende Ernährung und Bewegung zu minimieren. Gerade  Ernährung und Bewegung sowie das Vermeiden von Stürzen spielen auch in der Therapie einer schon eingetretenen Osteoporose eine tragende Rolle.

Nebst der Zufuhr von genügend Calcium und Vitamin D (10-30 Minuten Sonnenlicht, 2 Fischmahlzeiten die Woche), sollte auch dem Magnesium (grünes Gemüse) sowie den Vitaminen C, E und K Beachtung geschenkt werden.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine mineralstoffreiche, überwiegend vegetarische Ernährung angezeigt ist. Zudem ist diese einer vorbeugenden Tabletteneinnahme vorzuziehen. Der Verzehr von reichlich Obst und Gemüse entsäuert den Stoffwechsel und enthält reichlich Phytoöstrogene, was den Knochen zugute kommen kann.

Kontinuierliche Muskelarbeit, auch die der Atemmuskulatur, wirken dem Knochensubstanzabbau entgegen. Mangelnde Bewegung hingegen ist für bis zu 40 Prozent des Knochenmasseverlustes verantwortlich. Regelmässige Gymnastik führt selbst bei alten Menschen noch zum Aufbau von Knochenmasse. Genauso wichtig oder vielleicht noch wichtiger als die Knochendichte sind (zwei Elemente in Aufzählung) der durch ein regelmässiges Training erreichte Aufbau bezweckungsweise Erhalt der Muskelstärke und ein guter Gleichgewichtssinn. Auch eine bessere Beweglichkeit schützt vor Stürzen und Knochenbrüchen.

Geben Sie sich einen Ruck und bewegen Sie sich regelmässig! Nebst dem, dass Sie sich danach aktiv und vital fühlen, haben Sie auch einen Grossteil Ihrer Muskulatur aktiviert und Vitamin D aufgenommen. Los geht’s!

Written by geraldine

October 12th, 2016 at 11:04 am

Bewegung im Freien – der natürliche Stimmungsaufheller

Schon regelmässiges Spazierengehen hält Körper, Geist und Seele fit. Bewegung unterstützt den Körper in der Bildung von neuen Nevenzellen und erhöht die Konzetration von Tryptophan (Vorstufe des Botenstoffs Serotonin) im Gehirn. Ausdauertraining lindert Depressionen ebenso gut wie eine medimenkamentöse Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (sogenannte SSRIs).

Lässt sich die regelmässige Bewegung im Grünen ausführen, wirkt sich das noch günstiger aus. Generell gilt: Je grüner das Wohnumfeld, und sei es nur eine Zimmerpflanze und ein Ausblick auf ein Stück Wiese, desto geringer das Risiko für Depressionen, Angststörungen und körperliche Erkrankungen.

Written by geraldine

December 16th, 2015 at 3:05 pm

Rheumatoide Arthritis: Bewegung, Bewegung, Bewegung

Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, welche sich auf die Gelenke auswirkt. Sie ist die häufigste der entzündlichen Gelenkserkrankungen. Der Krankheitsbeginn ist oft schleichend, kann aber auch plötzlich eintreten, mit Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehengelenken. Es können auch andere Gelenke betroffen sein, insbesondere Hand-, Knie-, Schulter, Fuss, Hüftgelenke. Die betroffenen Gelenke schwellen an und sind überwärmt. Eine Rötung der betroffenen Gelenke kann hinzukommen. Ein symmetrischer Befall ist typisch, aber nicht zwingend. Morgens sind diese Symptome zumeist am stärksten ausgeprägt; es handelt sich dabei um die symptomatische Morgensteife.

Meist verläuft die Krankheit schubweise. Ein Schub dauert typischerweise zwischen einigen Wochen und Monaten an. Zwischen den einzelnen Schüben lassen die Beschwerden nach. Die Behandlung ist dadurch erschwert, da eine Besserung des Gesundheitszustandes nicht zwingend auf die Therapie zurückzuführen ist. Mit anderen Worten: Auch wenn es Ihnen als Betroffene / Betroffener besser geht, sollten sie mir den für Sie in Akutsituationen hilfreichen Massnahmen fortfahren.

Sind Sie von der rheumatoiden Arthritis betroffen, kennen Sie die Verfahren der Schulmedizin bestens: nicht-steroidale Antirheumatika als Basismedikation sowie niedrig dosiertes Kortison für Dauermedikation oder aber hochdosiert, um die Spitzen zu brechen.

Aber was können Sie sonst noch tun? Inzwischen wurde wissenschaftlich bewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Krankheitsverlauf der rheumatoiden Arthritis besteht. So wurde festgestellt, dass sich eine Kombination von tierfettarmer Ernährung mit Frischkost und ungesättigten Fettsäuren besonders bewährt. Zudem können pflanzliche Ergänzungspräparate wie etwa Bittersüss (Solanum Dulcamara), Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) oder Weidenrinde (Salix alba) wertvolle Dienste tun.

Um die Harnsäure zu lösen und auszuleiten, sollten pflanzliche Diuretika, wie z.B. Löwenzahn (Taraxacum officinale) und Brennessel (Urtica dioica) eingesetzt werden, die beispielsweise auch als Kombinationspräparate eingenommen werden können.

Und last but not least: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Das Durchbewegen der Gelenke sowie die Kräftigung der Muskulatur sind überaus wichtig, um die Krankheitsfolgen so gering wie möglich zu halten. Hier möchte ich Sie gerne zum konsequenten Umsetzten ermuntern. Nutzen Sie die den Luxus der Natur, gönnen Sie sich einen Spaziergang, eine Runde auf dem Vitaparcours oder schwimmen Sie ein bisschen im nahegelegenen See.

Written by geraldine

June 21st, 2013 at 3:16 pm