«Hier und Jetzt»: der Blog

Selbstkompetenz verstehen

Es ist keine Frage was etwa Fachkompetenz, Führungskompetenz oder soziale Kompetenz bedeuten. Wer Fachkompetenz besitzt, versteht mehr als nur etwas von seinem Fach. Eine Person mit Führungskompetenz weiss, wie ein Team oder gar ein Unternehmen zu führen ist. Menschen mit sozialer Kompetenz haben einen guten Umgang mit anderen Menschen, kennen Empathie, Mitgefühl und können mit Ärger und Konflikten konstruktiv umgehen.

Anders verhält es sich mit der Selbstkompetenz. Denn das Selbst entzieht sich dem logisch rationalen Verstand, kann weder trainiert noch entwickelt werden. Das Selbst gehört einer anderen Dimension des Menschseins an. Es betrifft den Menschen in seinem Sein, seinem Wesen, ist deshalb nicht handhabbar noch verfügbar. Das Selbst kann nur erfahren werden.

Warum dann aber diese Wortschöpfung „Selbstkompetenz“?

Es spricht von einer Fähigkeit, die im Selbst angelegt ist, nämlich von der Kompetenz, mit dem Selbst, dem Wesenskern verbunden zu sein.

Menschen, die diese Fähigkeit besitzen, haben eine besondere Ausstrahlung:

  • Sie sind gelassen in stürmischen Zeiten
  • sie gehen voran im Leben in der Haltung, die geprägt ist von einem inneren Wissen, dass Unmögliches möglich ist
  • sie werden geleitet vom inneren Kompass, der heisst, sei Gehorsam dem eigenen Wesen
  • und sie lieben das Leben, indem sie ihm dienen

 

Quelle: Dr. Anna Gamma, Zen-Meisterin

Written by geraldine

May 21st, 2018 at 8:41 am

Das aufgeräumte Ich

Sind Sie der Mensch, der Sie immer sein wollten? Führen Sie das Leben, das zu Ihnen passt? Falls nicht, ist es Zeit für eine Entrümpelungsaktion, findet diese Autorin.

Von Zeit zu Zeit, ich brauche dafür gar keinen bestimmten Anlass, stelle ich mir meine eigene Beerdigung vor. Wo findet die Zeremonie statt? Nicht in einer Kirche, so viel ist schon mal klar. Welche Musik wird gespielt? Eine Liveband wäre schön, vielleicht die Pogues mit ihren lebensbejahenden Säuferliedern. Wie viele Menschen sind gekommen, und sind diejenigen, die mir wichtig sind, auch alle dabei? Ist die Lücke, die ich im Leben anderer hinterlasse, tatsächlich so gross, wie ich gerne glauben möchte? Gibt es Dinge, die ich noch hätte erledigen wollen, Gespräche, die ich noch hätte führen müssen, Träume, die ich mir hätte erfüllen können, wenn ich zu Lebzeiten nicht so träge und zaghaft gewesen wäre?

Ich weiss, das tönt ein bisschen morbide. Schliesslich gibt es für die meisten Menschen nichts Beängstigenderes als die Vorstellung, eines Tages tot zu sein. Warum freiwillig in den Abgrund blicken, wenn der Sensenmann noch gar nicht vor der Tür steht? Weil es keine bessere Methode gibt, sein Leben von unwichtigem Ballast zu entrümpeln, als sich vor Augen zu führen, dass es nicht ewig dauern wird. Das mag beim ersten Mal erschreckend sein, doch mit ein bisschen Übung fühlt es sich an, wie wenn man nach der 90 Grad heissen Sauna ins Eiswasserbecken taucht: schockierend, aber auf eine heilsame Weise gut.

Lassen Sie mich das an einem konkreten Beispiel erläutern: Vor ein paar Jahren sass ich mit meinem Mann in der Praxis seines Hausarztes. Der Doktor empfing uns mit betretener Miene, druckste eine Weile herum und rückte schliesslich damit heraus, dass mein Mann nicht mehr lange zu leben habe. Wichtige Blutgefässe – unrettbar kaputt. Damit irrte er sich zum Glück, doch das erfuhren wir erst ein paar Wochen später. In der Zwischenzeit gingen wir davon aus, dass uns tatsächlich nur noch wenige gemeinsame Monate vergönnt sein würden.

Was passierte mit uns nach dieser niederschmetternden Nachricht? Per sofort hörten wir auf, uns um Kleinkram zu streiten, denn wir wollten die kostbaren Momente auf keinen Fall mit Banalitäten verschwenden. Eine nie zuvor erlebte Innigkeit kehrte ein. Jeder Kuss konnte der letzte sein, also knutschten wir rund um die Uhr, um einen Vorrat für die Zukunft anzulegen, wenn mein Mann nicht mehr da wäre. Jede gemeinsame Mahlzeit kam uns köstlich vor. Wir planten letzte Ausflüge, letzte Reisen, letzte Feste, kosteten in Venedig mit Sepia-Tinte gefärbte Spaghetti, die so schwarz waren wie ein Kohlebrikett, und fuhren in ein altes Grandhotel am Brienzersee, in dem wir schon immer mal gerne absteigen wollten. Selbst etwas so Profanes wie vor dem Fernseher zu sitzen fühlte sich grossartig an, solange wir es nur gemeinsam tun konnten. Auch wenn der Tod wie ein Fallbeil über uns schwebte, das jederzeit niedersausen konnte, war es eine schöne Zeit. Vielleicht sogar eine unserer schönsten.

Als die Entwarnung kam, war ich nicht sauer auf den Arzt, der uns unnötigerweise auf diese Gefühlsachterbahn geschickt hatte. Nur erleichtert. Und nachdenklich, weil ich spürte, welches Potenzial in unserer Erfahrung lag. In jenen intensiven Wochen war es uns leichtgefallen, Wichtiges (die Liebe) von Unwichtigem (dem Sand im Getriebe des Alltags) zu unterscheiden. Ich hatte kein einziges Mal genörgelt, weil mein Mann die Teller falsch in den Geschirrspüler geräumt hatte. Der DHL-Kurier kam schon wieder nicht zur verabredeten Zeit? Egal, beim nächsten Mal wirds schon klappen. Mein himmelblauer skandinavischer Lieblingswasserkrug ging zu Bruch? Macht nichts, kann man ersetzen, ganz im Gegensatz zu einem Menschenleben.

Könnten wir es nicht schaffen, so fragte ich mich, einen Teil dieser Gelassenheit hinüberzuretten in den normalen Alltag, in dem das Leben seinen Gang geht, ohne unmittelbar bedroht zu sein? Wir können es. Weil wir seither einen Gang runterschalten, wenn wir uns wieder über irgendwas aufregen und uns fragen: Ist es wirklich so wichtig? Wird es in einem Jahr noch wichtig sein? Werden wir uns in einem Jahr überhaupt noch daran erinnern? Erstaunlich, wie viele Probleme man mit dieser Methode in einen lauen Pups verwandeln kann, wenn man sich nur ein bisschen Mühe gibt.

Im Schwedischen gibt es das schöne Wort «döstädning». Dö heisst Tod und städning aufräumen. Döstädning bedeutet, seine Wohnung zu entrümpeln, wenn man sein baldiges Ableben spürt, sodass man sie der Nachwelt in einem angenehmen und ordentlichen Zustand hinterlassen kann. Ein rücksichtsvoller Brauch, der auch Sinn macht, wenn man noch gar nicht vorhat zu sterben. Die Queen des Döstädning heisst Margareta Magnusson. Sie ist eine süsse schwedische Oma, die gerne Matrosenpullis trägt und ihr Alter mit «zwischen 80 und 100» angibt. Ihr Buch «The Gentle Art of Swedish Death Cleaning» ist ein internationaler Erfolg, was zweifelsohne an ihrem liebenswürdigen Tonfall liegt und an der Tatsache, wie selbstverständlich und unsentimental sie über den Tod spricht. Wir müssen alle sterben, sagt Margareta Magnusson, das lässt sich nun mal nicht ändern. Wäre es da nicht klug, vorher ein bisschen aufzuräumen?

Da hat sie recht, finde ich. Allerdings plädiere ich dafür, schon lange vor dem Tod damit anzufangen. Je eher man beginnt, desto länger hat man was davon. Die Wohnung zu entrümpeln, ist ein guter Anfang, und wenn dort alles tipptopp ist, kann man sich den richtig wichtigen Themen widmen, etwa der Frage, was man in seinem Leben wirklich muss – oder nur zu müssen glaubt. Kinder kriegen zum Beispiel, weil die Eltern so gerne Enkel hätten: muss man nicht. Chefin werden, weil es angeblich der nächste logische Karriereschritt ist: muss man auch nicht. Leute, die man nicht wirklich mag, zum Essen einladen, weil man glaubt, sich für deren Essenseinladung revanchieren zu müssen: bloss nicht, das zieht nur eine Kaskade von weiteren unerfreulichen Abenden nach sich. Um Mitternacht noch Kuchen backen, weil beim Kindergeburtstag in der Krippe nur Selbstgebackenes gut genug ist: Nö. Bei Instagram geschönte Bilder hochladen, damit andere glauben, man sei etwas Besseres, als man tatsächlich ist – also bitte, dafür ist das Leben nun wirklich zu kurz.

Abgesehen von sterben, atmen, essen und Céline-Handtaschen kaufen (haha, kleiner Scherz!) gibt es nur wenige Dinge, die wir tatsächlich müssen. Der Rest ist Freiheit. Schade, wenn wir sie nicht nutzen. Ich weiss, ich klinge schon wie der Dalai Lama. Aber die ganz grossen Wahrheiten sind eben manchmal erschütternd simpel.

Andenken kommen an Abdankungen immer gut. An meiner Beerdigung könnte eine kleine Zeitung an die Gäste verteilt werden, mit Bildern aus meinem Leben und einem Interview, geführt von mir mit mir selbst: Bin ich der Mensch geworden, der ich immer sein wollte? Habe ich das Leben geführt, das wirklich zu mir passt, oder bloss die Erwartungen anderer erfüllt? Noch ist Zeit für ein paar Korrekturen. Doch wenn es so weit ist, möchte ich die richtigen Antworten geben können.

 

Autorin: Claudia Senn, Artikel erschienen in der Annabelle

Written by geraldine

May 8th, 2018 at 9:11 am

Salutogenese – Erhaltung unserer Gesundheit

SelbstregulationEs ist eine herausragende Fähigkeit des menschlichen Organismus, sich an die unterschiedlichsten Lebensbedingungen anzupassen. Doch oftmals stehen diesem Prozess die unterschiedlichsten Hindernisse und Schwierigkeiten im Weg. Die Anpassung misslingt, der Organismus gerät in ein Ungleichgewicht und wird krank.

Viele Menschen leiden an einer Form von Überwältigung und Überflutung. Ein permanentes Empfinden von “zu schnell, zu viel, zu intensiv” führt bei vielen Menschen irgendwann zu einem Verlust des gesunden Selbstkontaktes und verhindert die natürliche Regulation.

Aus meiner Sicht ist Vitalität ein dynamischer Prozess, in welchem sich der Mensch zu jedem Zeitpunkt des Lebens zwischen den Polen Gesundheit und Krankheit bewegt. Die Heterostase, also das Ungleichgewicht zwischen diesen beiden Polen, ist für uns Menschen der Normalzustand.

Das Interessante dabei ist aber, dass zwei Personen mit gleichem Zustand diesen ganz unterschiedlich erleben können. Der eine fühlt sich „sehr krank“ und dem anderen geht es „wunderbar“. Gesundheit ist also immer auch eine subjektiv erlebte Befindlichkeit.

Was also heisst die Differenzierung zwischen Pathogenese und Salutogenese für uns? Was bedeutet das im Alltag und was genau hat dies mit der komplementärtherapeutischen Haltung zu tun?

Kein Schwarzweiss- bzw. Entweder-Oder-Denken

Verständnis vom Leben als ein fliessender Prozess in seiner inhärenten Bewegung mit den dazugehörenden Höhen und Tiefen

Das bewusste sich Einlassen auf eine salutogenetische Grundhaltung bringt eine offenere Haltung sich selbst und gegenüber anderen mit sich

Diesen Ansatz versuche ich in meiner therapeutischen Tätigkeit zu vermitteln.

 

Written by admin

June 23rd, 2017 at 9:23 am

Chronischer Stress schädigt das Gehirn

Wer seinem Gehirn etwas Gutes tun will, sollte chronischen Stress und pathologische Ängste meiden. Aus den Fugen geratene Emotionen stören das neuronale Netzwerk des Gehirns und hinterlassen Spuren. Dadurch steigen sie das Risiko für Depressionen und wahrscheinlich auch für Alzheimer.

Angst und Stress sind gesunde Teile des Lebens. Solange sie nur gelegentlich auftreten und schnell wieder verschwinden. Wie etwa bei einer Prüfung. Als chronischer Stress bezeichnet man dagegen einen pathologischen Zustand – ausgelöst durch eine anhaltende Aktivierung der physiologischen “Akutantwort”, die den Organismus in Gefahrensituationen für “Kampf oder Flucht” bereit macht. Dauerstress kann schwere körperliche Schäden verursachen, etwa das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes erhöhen, aber auch diversen psychischen Leiden den Boden bereiten.

Written by admin

June 15th, 2017 at 11:07 am

Trübe Gedanken einfach wegwalken

_PREV_GERALDINE_MAY_686Körperliche Aktivität hat viele positive Effekte, auch auf Angsterkrankungne und Depressionen wirkt sie sich günstig aus, wie Prof. Dr. phil. Markus Gerber vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel an der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression (SGAD) berichtete.

Insbesondere depressive Frauen profitieren von mehr Bewegung. Der Wermutstropfen: Mit nur gelegentlichem flotten Joggen oder Walken ist nicht getan – zwei bezweckungsweise drei Stunden pro Woche, je nach Aktivität, sollten es schon sein.

Aber das ist doch machbar, oder? – Und zu lohnen scheint es ich auch.

Körpertherapie – Gesundheit fördern

Was ist eigentlich Körpertherapie? Wie das Wort schon vermuten lässt, handelt es sich hier um Therapieformen welche sich mit unserem Körper beschäftigen.

Theoretisch gehören die Physiotherapie und Massagepraktiken ebenfalls dazu, praktisch wird an dieser Stelle aber eine Unterscheidung zu jenen Formen gemacht, welche sich nebst den rein körperlichen Symptomen auch um jene der Psyche kümmern, also ganzheitlich sind. Wenn Sie an dieser Stelle meines Artikels die Nase rümpfen und glauben, dass es gleich mit „esoterischen“ Weltanschauungen weitergeht, kann ich Sie beruhigen. Dank den vielschichtigen Forschungen Seitens der Neurowissenschaft, wissen wir heute, dass alle psychischen Vorgänge unmittelbaren Einfluss auf unsere körperlichen ausüben und umgekehrt.

Konkret heisst das, dass eine Massage sehr wohl einen Bezug zu unserem seelischen Wohlbefinden hat, wenn auch die Absicht des Massierten eine andere sein mag.

Nichts desto trotz ist der Rahmen, in welchem eine Körpertherapie stattfindet in der Regel ein anderer als während einer Massage. Das begleitende Gespräch spielt hier eine tragende Rolle und Prozesse werden in einer konstruktiven Form unterstützt.

 “Die einzige Möglichkeit zur Veränderung liegt im Hier und Jetzt!”

Vor allem chronische Leiden, diffuse Krankheitsbilder oder aber auch lebenseinschneidende Erlebnisse und Diagnosen, können Mittels solcher Formen von Therapie gut behandelt werden. Dabei geht es nicht um eine „Wunderheilung“, sondern um Linderung der Beschwerden und das Finden eines neuen, lebens- und gesundheitsbejahenden Aspektes. Ein verbessertes Körpererleben ermöglicht eine rasche Steigerung der Lebensqualität auf psychischer und psychosomatischer Ebene. Um das zu erreichen ist es notwendig, den Körper als Teil von uns wahrzunehmen, auf ihn zu hören und ihm Beachtung zu schenken.

Die eigentliche Behandlung ist ausserordentlich sanft und angenehm. Klienten nehmen diese Therapieform als entspannend und auch beruhigend wahr. Nach einem Erstgespräch zwischen Klient und Therapeut, das in der Regel mehr Zeit in Anspruch nimmt als die darauf folgenden Behandlungen, legt sich die zu behandelnde Person bekleidet auf eine Massageliege. Der Beginn der Behandlung variiert nach Situation und Beschwerdebild. Ein Abtasten entlang der Wirbelsäule mit leicht dosiertem Druck reicht, um Stauungen, Blockaden und Verspannungen zu lokalisieren. Mithilfe feiner Grifftechniken werden diese gelöst. Durch subtile Berührung im Dialog mit Ihrem System können sich Störungen, die oft auch auf alte Körpermuster und Traumatisierungen zurückzuführen sind, in den feinen Bewegungen von Knochen, Membranen und Flüssigkeiten zeigen und mit der innewohnenden Ordnung wieder in Einklang kommen. Nach dem Erstgespräch sollte pro Sitzung eine Stunde eingerechnet werden. Wie oft eine Behandlung wiederholt wird, ist vom jeweiligen Beschwerdebild abhängig und muss daher individuell definiert werden. Die besten Erfahrungen werden gemacht, wenn nach der Stabilisierungsphase eine so genannte Erhaltungsphase folgte. Die in relativ kurzen Intervallen (alle zwei bis sieben Tage) erfolgte erste Behandlungsphase wird langsam reduziert und findet im Sinne der Prävention danach noch etwa alle zwei bis vier Wochen statt.

Wenn es niesst und fliesst – Erkältungskrankheiten

 

Wir alle kennen das: es ist kalt, wir sind müde, beruflich und privat eingespannt und dann kommt’s. Ein paar Niesser, eine fliessende Nase, Unwohlsein. „Auch das noch“ denken wir. Wie kommt es, dass uns Erkältungen immer im ungünstigsten Zeitpunkt einholen?

Die Anfälligkeit auf Erkältungen hat oft etwas mit einer mangelnden Infektionsabwehr zu tun. Nebst tiefen Temperaturen und nassem Wetter, sind wir meist zu sehr eingebunden. Wiederkehrende Gedanken, das Gefühl von Stress, vielleicht sogar zu wenig Schlaf und allgemeine Belastungen begünstigen eine Immunschwäche.

Erkältungskrankheiten sind überwiegend durch Viren ausgelöste. Ist der Körper einmal geschwächt, haben es Bakterien einfacher, in den Körper einzudringen und sich auszubreiten. Wenn zusätzlich zur Erkältungssymptomatik auch Beschwerden durch eine bakterielle Infektion hinzukommen, spricht man von einer Misch- beziehungsweise Superinfektion. Meist handelt es sich bei den Bakterien um Streptokokken, Staphylokokken oder Pneumokokken. Sie sind oft für allfällige Komplikationen verantwortlich.

Zu Beginn oder im Verlauf einer Erkältung treten unspezifische Beschwerden auf wie Frösteln, erhöhte Temperatur, ein allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit und Kopf- oder Gliederschmerzen. Vor allem Kinder klagen gelegentlich auch über Fieber.

Die Folge von Schnupfen mit all seinen Symptomen, Kratzen und Trockenheitsgefühl im Hals als auch Schluckbeschwerden und Heiserkeit, genau das können wir nicht gebrauchen.

Tatsache ist, dass wenn eine Erkältung oder ein grippaler Infekt einmal Einzug gehalten haben, wir diese nicht so schnell wieder los werden. Uns bleibt also nichts anderes übrig, als uns damit abzufinden und das Beste daraus zu machen. – So komisch das es klingen mag, aber packen Sie die Chance und stellen Sie ausnahmsweise SICH in den Mittelpunkt. Nebst guten Mitteln der Naturheilkunde, waren es schon immer die Ruhe und der Schlaf, die am meisten zur Genesung beitragen haben. Gönnen Sie sich eine Auszeit, versuchen Sie, Ihr Pensum zu reduzieren und lassen Sie die Seele baumeln. Vielleicht ist gerade jetzt der Zeitpunkt um sich einmal mit einer grossen Tasse Tee hinzusetzen und bewusst schöne Musik zu hören.

Nehmen Sie sich in einer Zeit der allgemeinen Hektik wenigstens zwei oder drei Tage in welchen Sie all Ihre Pflichten in den Hintergrund stellen. Nicht nur Ihr Körper, sondern auch Ihre Seele wird es Ihnen danken!

Wenn Sie Ihren Körper beim Genesungsprozess aktiv unterstützen möchten, so bieten sich folgende Tipps für den Eigengebrauch an:

 

  • Körperliche Schonung, viel Schlaf und genügend Flüssigkeitszufuhr (mind. 2 Liter)
  • Schüsslersalze Nummer 3 zu Beginn, dann Nummer 4 und später Nummer 6 (erhältlich in Ihrer Apotheke)
  • Heisse Kräutertees sorgen für die nötige Wärme von innen (Fenchel, Holunderblüten, Lindenblüten oder fertige Mischungen)
  • Ingwertee: frischer Ingwer mit heissen Wasser aufgiessen, Zitrone und einen Löffel Honig beigeben
  • Eine Hand voll Meersalz und evtl. Kamillenblüten oder Salbeiblätter in einem Topf mit heißem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen. Mit einem Handtuch über dem Kopf möglichst nah an den Topf und tief durch den Mund einatmen und wieder ausatmen
  • Warme Halswickel: Kartoffeln kochen, zerdrücken, nicht so heiß aufgrund Verbrennungsgefahr in ein Taschentuch wickeln, um den Hals legen und mit einem Schal umwickeln
  • Feuchtes Handtuch auf die Schlafzimmerheizung damit die Luft über Nacht genügend feucht ist
  • Zwiebeln in Ringe schneiden und über Nacht in Kopfnähe stellen. Der Zwiebelgeruch lässt die Schleimhäute abschwellen
  • Und, nicht vergessen: Lassen Sie die Seele baumeln

 

Und wie schon Arthur Schopenhauer sagte: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ – Tragen Sie sich Sorge! – In diesem Sinne: Gute Besserung!

Written by geraldine

November 24th, 2016 at 11:23 am

Unsere Gedanken – unser Immunsystem

Guten Gedanken stärken unser Immunsystem, schlechte schwächen es. Jede Bewegung, rein in unserer Vorstellung, verursacht einen entsprechenden Muskelaufbau.

Die moderne Gehirnforschung belegt: Sobald wir beginnen unsere Gefühle aktiv zu gestalten, wir uns beispielsweise entscheiden glücklich zu sein, wird sich unsere Wahrnehmung verändern und unser Denken wird uns Tausende Gründe für unser Glücklichsein liefern. – Die Veränderung des Beobachters verändert das Beobachten. Wir sehen die Welt nicht so wie sie ist, sondern so wie wir sind.

Written by geraldine

October 27th, 2016 at 1:30 pm

Schlaf doch mal ein bisschen

Der Schlaf macht derzeit einen Imagewandel durch: Wer schläft, ist nicht faul, sondern smart. Dumm nur: Schlaf wird immer mehr zur Mangelware.

Schlafen ist heute weit mehr als ein simples Grundbedürfnis. Schlafen ist Lifestyle. Matratzen zum Beispiel sind längst eine Wellness-Wissenschaft – von der Luftkern- bis zur Viskoschaummatratze versprechen alle den optimalen Schlaf. Kissen sind nicht bloss Kissen, sondern auf Seiten-, Bauch- und Rückenschläfer individuell abgestimmte Kopfstützenlösungen. Luxushotels locken mit exklusiven «Schlaferlebnissen». Und natürlich gibt es superatmungsaktive Bettwäsche und Biopyjamas.

Ja, die Schlafindustrie boomt. Der Grund dafür liegt auf der Hand. In einer gestressten Leistungsgesellschaft plagt so gut wie jeden das ungute Gefühl, schlecht und vor allem zu wenig zu schlafen. Fragt sich bloss: Kann man je genug Schlaf bekommen?

Schlafimage im Wandel

Karin Frick schmunzelt. Die 55-Jährige ist leitende Trendforscherin am Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) in Rüschlikon, das Thema Schlaf gehört zu ihren Fachgebieten. «Tatsächlich schlafen wir in westlichen Ländern heute rund eine Stunde weniger als noch vor zwanzig Jahren. Doch damit allein lässt sich das gefühlte Schlafmanko nicht erklären.» Wahrscheinlich hätten die Menschen früher ähnlich schlecht geschlafen. «Heute aber schenken wir unserer Befindlichkeit viel mehr Aufmerksamkeit als früher», sagt Frick. Fühlen wir uns schlapp, stellen wir die Ernährung um oder gehen joggen. Die neueste Entwicklung in unserem Selbstoptimierungswahn: Wir befassen uns immer mehr mit unserem Schlafverhalten. «Genauso, wie wir heute bewusster essen als noch vor dreissig Jahren, um länger fit zu bleiben, versuchen wir auch gesünder und besser zu schlafen.»

In einer Always-on-Gesellschaft eigentlich nichts als logisch. Schlaf ist die neue Mangelware – und dementsprechend kostbar.

Bereits 2014 hat Frick gemeinsam mit Daniela Tenger eine GDI-Studie zur «Zukunft des Schlafens» verfasst. Heute, zwei Jahre später, zeichnen sich einige der beschriebenen Zukunftstrends bereits im Alltag ab. Zum Beispiel die These «Viel Schlaf wird zum Statussymbol». Laut Frick durchläuft der Schlaf gerade einen Imagewandel. «Wer viel und lange schlief, galt als faul und unnütz, weil man während des Schlafs unproduktiv ist.» Gerade bei Managern war wenig Schlaf ein Leistungsausweis, nach dem Motto: Schlafen ist etwas für Verlierer – die wirklich harten Kerle brauchen keine Erholung. So soll Christoph Blocher bloss drei bis vier Stunden Schlaf brauchen, Ex-Credit-Suisse-CEO Brady Dougan soll sich mit weniger als fünf Stunden topfit gefühlt haben.

Müde sind risikofreudiger

Doch dann kam Topmanagerin Arianna Huffington – und machte den Herren einen Strich durch die Rechnung. Die einflussreiche Gründerin der Onlinezeitung «Huffington Post», 2007 selbst ein Burn-out-Opfer, stempelte die Kurzschlafmentalität danach als «Macho-Idee» ab, mit der sich die Wirtschaftselite selbst etwas vormache. Huffingtons Botschaft: Wer mehr schläft, ist leistungsfähiger.

Das beweisen auch zahlreiche Studien. Weitere Studien haben ergeben, dass übermüdete Menschen zu Optimismus neigen. Sprich: Sie sind in ihren Entscheidungen risikofreudiger, weil sie sich überschätzen, was gerade bei Topmanagern oder Investmentbankern verheerende Folgen für Unternehmen haben kann. «In diesem Sinn ist Schlaf auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor, allerdings setzt sich diese Erkenntnis erst langsam durch», sagt Frick.

Immerhin: Einige Kaderleute bekennen sich neuerdings öffentlich zu mehr Schlaf. Kürzlich sagte Le-Shop-Chef Dominique Locher in der «Bilanz», dass er durchschnittlich sechs bis sieben Stunden Schlaf brauche, um konzentriert durch den Arbeitstag zu kommen. «Würde ich um halb vier aufstehen, würde ich meine Produktivität über den Tag verlieren.» Er gehe weder in aller Herrgottsfrühe joggen – wie wohl manch anderer Kollege –, noch checke er direkt nach dem Aufstehen seine E-Mails. «Mir ist mein Schlaf einfach wichtiger.» Panalpina-Präsident Peter Ulber, der sich während seiner Zeit als Panalpina-CEO in ständig wechselnden Zeitzonen aufhielt, plante seinen Schlaf sogar im Terminkalender ein. Weil er auf ausreichend Schlaf bestehe, richte er seine Businesstermine um seine Schlafslots ein, erzählte Ulber der «Handelszeitung».

Wer schläft, ist ein Gewinner

Schlaf als Schlüsselfaktor für mehr Leistungsfähigkeit gilt aber nicht nur für die Führungsetage. Die Firma VW sperrt schon seit 2012 am Abend und am Wochenende die E-Mail-Server, damit sich Mitarbeitende nicht von zu Hause aus einloggen können. Andere Firmen bieten an, Mails während Abwesenheiten automatisch löschen zu lassen. Mit solchen Massnahmen will man die ständige Erreichbarkeit drosseln, weil sich diese negativ auf den Schlaf auswirkt. Andere Unternehmen haben das Thema Schlaf für ihre Gesundheitsförderungsprogramme entdeckt: So stelle etwa der Versicherer Axa-Winterthur Ruheräume für einen Powernap zur Verfügung, schrieb neulich «20 Minuten».

Viele Alternativen zum Schlaf

Aber lässt sich die drohende Schlaflosigkeit einer 24-Stunden-Gesellschaft mit solchen Mitteln verhindern? «Schlaf wird immer mehr zum raren Gut», ist Frick überzeugt. «Schon deshalb, weil es immer mehr Alternativen zum Schlaf gibt.» Vor der Einführung des elektrischen Lichts gingen alle schlafen, sobald es dunkel wurde. Noch im letzten Jahrhundert war in der Nacht ausser für Discogänger nicht allzu viel los, also gingen auch alle schlafen. Heute hingegen kann man in der Nacht à gogo online shoppen, mit Freunden chatten oder das Internet nach was auch immer durchforsten und sich dabei stundenlang um den Schlaf bringen.

Frick geht davon aus, dass wir lernen werden, effizienter zu schlafen.

Die Zeichen stehen ganz offensichtlich schlecht, dass wir je wieder länger schlafen werden. Die Übermüdung lässt sich aber auch anders bekämpfen.

Frick geht davon aus, dass wir lernen werden, effizienter zu schlafen. Einerseits mit neuen technologischen Hilfsmitteln, andererseits setze sich wahrscheinlich wieder der Trend durch, zweimal oder gar mehrmals innerhalb von 24 Stunden zu schlafen, dafür aber kürzer. Wieder? Ein Mittagsschlaf sei vor der Industrialisierung, also vor der Erfindung der Glühbirne und der Einführung der Taktarbeit, durchaus üblich gewesen, erzählt Frick. Ausserdem sei ein öffentlicher Powernap in asiatischen Ländern während des Tages schon heute üblich.

Aber ist ein solcher Schlafrhythmus wirklich effizienter?

Oder anders gefragt: Was ist eigentlich guter Schlaf? Antworten auf diese Fragen kennt Johannes Mathis, leitender Neurologe im Schlaflabor des Berner Inselspitals. Der 62-Jährige stellt allerdings sofort klar: «Guter Schlaf ist sehr individuell.» Ausserdem würden auch Faktoren wie die Wachhaltefähigkeit mitentscheiden, ob und wie gut ausgeruht sich Menschen fühlen. «Wer zum Beispiel eine gute Wachhaltefähigkeit hat, fühlt sich nicht unbedingt müde, auch wenn er weniger geschlafen hat», sagt Mathis. Es gäbe aber durchaus Richtwerte, wann Schlaf erholsam respektive effizient ist.

Zweimal pro Tag schlafen

Mathis ist überzeugt, dass unsere innere Uhr einem 2-Phasen-Schlafrhythmus folgt – nicht nur in der Kindheit, sondern auch im Erwachsenenalter. «Bevor die Glühbirne erfunden wurde, gingen die Menschen früh am Abend zu Bett und standen oft um Mitternacht auf, um sich zur Geisterstunde zu treffen.» Bauern mit sehr langen Arbeitszeiten würden heute noch häufig den Mittagsschlaf einhalten. «Mittlerweile ist die positive Wirkung eines kurzen Schlafs am Mittag auch wissenschaftlich nachgewiesen.» Mathis empfiehlt deshalb gewissen Patienten mit hohem Schlafbedarf, sich über Mittag bis zu einer halben Stunde hinzulegen. «Zehn Minuten Mittagsschlaf können bei diesen Patienten eine Stunde Nachtschlaf ersetzen», erklärt der Facharzt.

Nach rund einer halben Stunde sinken wir in den erholsamen Tiefschlaf.

Der Trend hin zum kürzeren Vielphasenschlaf wäre also effizienter als der nächtliche Monoschlaf, zumal wir gegen Morgen immer oberflächlicher schlafen, wie ein Blick auf das menschliche Schlafprofil zeigt. Mathis erklärt das Diagramm: Nach rund einer halben Stunde sinken wir in den erholsamen Tiefschlaf. Diese erste Phase ist am tiefsten und dauert rund eine Stunde. Danach tritt mehr oberflächlicher Schlaf oder Traumschlaf (REM) auf. Die Phasen wechseln sich stetig ab. «Während der Nacht wird der Tiefschlaf aber immer schwächer, der Traumschlaf und auch der oberflächliche Schlaf immer häufiger», fasst Johannes Mathis zusammen.

Wann ist Schlaf erholsam?

Allerdings, gibt der Neurologe zu bedenken, sei der Mensch in seinem Schlafverhalten nicht grenzenlos flexibel. Zeitgeber wie Licht, Aktivitäten oder Mahlzeiten beeinflussten den Schlaf-Wach-Rhythmus. Unsere innere Uhr, die die optimalen Zeiten für den Schlaf- und den Wachzustand steuert, richte sich nach den äusseren Zeitgebern. Sie könne aber nur sehr träge über längere Zeit durch die äusseren Einflüsse verschoben werden. «Der erholsame Schlaf ist deswegen auf eine genaue Regelmässigkeit angewiesen», so Mathis. Kommt hinzu: Wer zum Beispiel vor einem wichtigen Meeting nervös ist, kann sich schlecht eine halbe Stunde entspannt hinlegen.

Schlafmanko als Kostenfaktor

Dass wir heute schlechter schlafen als früher, kann Mathis nur vermuten. Moderne Schlafmedizin mit Schlaflabors für Patienten gibt es in der Schweiz erst seit dreissig Jahren, Mathis gehört zu den Pionieren. «Es gibt sicher einen Zusammenhang zwischen Forschungsergebnissen über Schlafkrankheiten und der Sensibilisierung der Gesellschaft auf Schlafstörungen.» Denn oft nimmt man ein Problem erst wahr, wenn es auch einen Namen hat. Heute unterscheidet die Medizin rund achtzig Schlafkrankheiten. Man weiss, dass Schlafmangel zu höherem Risiko für Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes, zu vermehrtem Auftreten einiger Krebsarten führen und sogar Übergewicht verursachen kann.

Ironischerweise lautet eine der Thesen, die Frick und Tenger in ihrer Zukunftsstudie aufgestellt haben, «Übermüdung wird das neue Übergewicht». Gemeint ist, so Frick, dass sich Schlafmangel – wie heute Übergewicht – bald zum grössten Gesundheitsproblem der westlichen Welt entwickeln könnte. Heute ist rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung von Schlafproblemen betroffen. «Wenn das so weitergeht, wird die schlaflose Gesellschaft zu einem kollektiven Gesundheitsproblem – und damit auch eine Herausforderung für die Politik und ein Kostenfaktor», erläutert Frick. Die Forscherin geht davon aus, dass «Schlaf zu einem zentralen Pfeiler der Gesundheitsvorsorge» wird. «Eigentlich müsste es künftig staatlich koordinierte Pro-Schlaf-Kampagnen geben, analog zu den Anti-Raucher-Kampagnen.»

Klingt nach einem Schlaf-Eldorado – insbesondere für die schon heute boomende Schlafindustrie.

Karin Frick denkt, dass das Bedürfnis nach schlafoptimierenden Tools und entsprechender Beratung den Markt noch weiter wachsen lassen wird. Heute bereits erhältlich sind verschiedene Schlaf-Tracking-Apps, mit denen sich der eigene Schlaf messen und so auch besser kontrollieren lässt. Eine US-Firma hat sogar schon eine Schlafmaske entwickelt, die ihre Benutzer direkt in den Tiefschlaf katapultiert.

Die Trendforscherin kann sich gut vorstellen, dass es künftig auch smarte Bettsysteme geben wird. Matratzen, Kissen, Bett wäsche und Pyjamas werden mit Sensoren ausgestattet sein, die den Schlaf permanent optimieren, indem sie untereinander Daten austauschen. Im Lifestylebereich wären für Frick «Concept Stores» denkbar, die ihr Angebot ganz auf das Thema Schlafen ausrichten und in denen «Masters of Sleep» die Kunden beraten, wie sie sich zum smarten Schlafen am besten einrichten. Nicht zu vergessen die ganze Hotelbranche, die zum Beispiel individuell durchgestylte Wellness-Schlafpakete anbieten könnte.

Schlafen wird öffentlich

«Schlafen könnte auch eine öffentliche Angelegenheit werden», doppelt Frick nach. Sie denkt nicht an Parks oder Zugabteile, sondern an neue Schlafstätten für Powernaps, sollte sich in unseren Breitengraden die Idee des gesunden Zwischendurchschlafs durchsetzen. «Wir wür den nicht nur zu Hause schlafen, sondern wie zum Beispiel in Japan auch in Schlafkapseln oder in Stundenhotels, in denen man für eine bestimmte Zeit eine Schlafgelegenheit mieten könnte.» Klingt abgefahren? Abwegig ist dieser Gedanke jedenfalls nicht. Schon heute gibt es in der Schweiz mehrere Tageshotels, in denen man sich für einige Stunden Erholung gönnen kann.

Das Nonplusultra punkto Schlaf wäre allerdings etwas viel Praktischeres, findet Frick.

«Eine kleine Pille, die uns zu jeder beliebigen Tageszeit und für genau die gewünschte Dauer gleich nach dem Einwerfen in einen erholsamen Tiefschlaf versetzt.» Leider sehen sowohl Schlafmediziner wie auch Zukunftsforscher ausgerechnet in dieser Sache schwarz.

 

Quelle: Berner Zeitung

Warum Schweinsbraten gesund ist

Der Wissenschaftsjournalist Werner Bartens schreibt: “Wer sich jeden Tag missmutig ein paar Löffel kaltgepresstes Olivenöl einflösst, der wird davon keinen gesundheitlichen Nutzen haben.” Viel besser sei ein Schweinsbraten in geselliger Runde. Das trifft es sehr gut. Zahlreiche Studien aus den letzten Jahren belegen: Ein intaktes Sozialleben hält gesund. Oder umgekehrt: Einsamkeit macht krank.

Written by geraldine

August 8th, 2016 at 10:20 am