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Salutogenese – Erhaltung unserer Gesundheit

SelbstregulationEs ist eine herausragende Fähigkeit des menschlichen Organismus, sich an die unterschiedlichsten Lebensbedingungen anzupassen. Doch oftmals stehen diesem Prozess die unterschiedlichsten Hindernisse und Schwierigkeiten im Weg. Die Anpassung misslingt, der Organismus gerät in ein Ungleichgewicht und wird krank.

Viele Menschen leiden an einer Form von Überwältigung und Überflutung. Ein permanentes Empfinden von „zu schnell, zu viel, zu intensiv“ führt bei vielen Menschen irgendwann zu einem Verlust des gesunden Selbstkontaktes und verhindert die natürliche Regulation.

Aus meiner Sicht ist Vitalität ein dynamischer Prozess, in welchem sich der Mensch zu jedem Zeitpunkt des Lebens zwischen den Polen Gesundheit und Krankheit bewegt. Die Heterostase, also das Ungleichgewicht zwischen diesen beiden Polen, ist für uns Menschen der Normalzustand.

Das Interessante dabei ist aber, dass zwei Personen mit gleichem Zustand diesen ganz unterschiedlich erleben können. Der eine fühlt sich „sehr krank“ und dem anderen geht es „wunderbar“. Gesundheit ist also immer auch eine subjektiv erlebte Befindlichkeit.

Was also heisst die Differenzierung zwischen Pathogenese und Salutogenese für uns? Was bedeutet das im Alltag und was genau hat dies mit der komplementärtherapeutischen Haltung zu tun?

Kein Schwarzweiss- bzw. Entweder-Oder-Denken

Verständnis vom Leben als ein fliessender Prozess in seiner inhärenten Bewegung mit den dazugehörenden Höhen und Tiefen

Das bewusste sich Einlassen auf eine salutogenetische Grundhaltung bringt eine offenere Haltung sich selbst und gegenüber anderen mit sich

Diesen Ansatz versuche ich in meiner therapeutischen Tätigkeit zu vermitteln.

 

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Written by admin

Juni 23rd, 2017 at 9:23 am

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