«Hier und Jetzt»: der Blog

Leben ist Bewegung

„Leben ist Bewegung“ ein Ausdruck, der darauf hinweist, dass Bewegung oder Veränderung ein grundlegender Aspekt des Lebens ist. Etwas muss lebendig sein, um sich auf irgendeine Weise bewegen oder verändern zu können, sei es körperlich, geistig oder emotional.

In dieser Bewegung liegt auch die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und zu wachsen, uns anzupassen und neue Wege zu gehen. Das Leben ist nicht statisch, sondern voller Potential und Möglichkeiten. Es hängt von uns ab, wie wir mit dieser Bewegung umgehen und ihr folgen.

Anders herum ist Bewegung für das Leben notwendig, da sie dazu beiträgt, die lebenserhaltenden Prozesse aufrechtzuerhalten. In der Körpertherapie geht es genau um diese beiden Aspekte, welche laufend miteinander agieren. Leben geht nicht ohne Bewegung. Und Bewegung geht nicht ohne Leben. Wir brauchen diese Interaktion um gesund und agil zu bleiben. Um mit dem zu gehen was das Leben mit sich bringt.

Written by geraldine

Februar 2nd, 2023 at 1:33 pm

Interaktion von Struktur und Funktion

Durch ständige Anpassung an neue Begebenheiten, sind wir tagtäglich gefordert. Unser Körper ist Meister der Adaption und es ist erstaunlich wie viel wir «von innen heraus» und «einfach so» bewältigen und integrieren können. Der Körper entwickelt immer wieder neue Abwehrmechanismen. Er passt die Gewebe an neue Gegebenheiten und Belastungen an, baut Muskeln und Kondition auf und gleicht sogar die Herz- und Lungenfunktion an die neuen Bedürfnisse an. Wird ein Gewebe nicht gebraucht, so wird es abgebaut (Muskelatrophie bei Immobilisation). Werden die Grenzen der Anpassungsmöglichkeiten überschritten, nimmt die Struktur schaden, respektive kann nicht mehr im gesunden Masse kompensieren. Es zeigen sich Dysfunktionen, Schmerzen, Schwellungen, Verspannungen und weiteres.

Umso wichtiger ist eine ganzheitliche Betrachtung im Sinne von Struktur, Funktion und Mobilisation wobei nicht nur die Ebene des physischen, sondern auch des psychischen betrachtet werden soll.

Written by geraldine

Januar 29th, 2023 at 1:16 pm

Mobiles Zwerchfell weniger Magen-Darmbeschwerden

Das Diaphragma (dt. Zwerchfell) ist ein grosser Muskel, der an die Form eines Kuppeldachs erinnert und als solches auch unsere ganze Bauchhöhle überdacht und gleichzeitig die Brusthöhle abschliesst. Es ist der Hauptatemmuskel, und seine einwandfreie Funktion ist damit mindestens genauso wichtig wie die Pumpfähigkeit des Herzens. Ohne die Kontraktionsfähigkeit des Zwerchfells würden wir nicht atmen. Ohne die Fähigkeit zur Expiration (also Entspannung) würden unsere Bauchorgane nicht funktionieren.

Durch die ständige Ein- und Ausatmung, führt das Zwerchfell eine Auf- und Abwärtsbewegung aus, welche alle Bauchorgane mobilisiert. Ein optimales Spannungsverhältnis fördert nicht nur unsere Atmung, sondern auch Verdauung und Stoffwechsel. Zudem ist eine Balance zwischen Spannung und Flexibilität zentral um Magenbeschwerden, Reizdarm und Stauungsprozessen zu verringern.

Written by geraldine

Januar 20th, 2023 at 2:09 pm

Bewegung ist Leben

Der Mensch ist Mensch, so lange er sich bewegt. Wenn alle Bewegung erloschen ist, wenn kein Blut mehr fliesst, Nervenimpulse erloschen sind, kein Muskel sich regt und keine Zelle mehr «atmet», dann lebt der Mensch nicht mehr. Jeder von uns hat schon erfahren, dass uns die Einschränkung von natürlicher Bewegung behindert, verlangsamt und gar krank macht.

Bewegung ist Wohlbefinden, Genesung und Regeneration.

Deshalb ist das «Bewegtwerden» in der Therapie individuell und wichtig. Die Beschwerden als gestörte Funktion zu begreifen, bedeutet, die Funktion (Bewegung) zu erkunden und zu analysieren. Viele Bewegungen sind jedoch nicht sichtbar, sondern lassen sich nur ertasten und befunden. Die Mobilität der Organe, der Gewebe, der Flüssigkeiten, der Austausch in Organen, Geweben und Zellen, ja sogar die Aktivität unserer Gedanken sind im weitesten Sinne Bewegungen unseres Körpers. Umso mehr müssen wir Stauungs- Beschleunigungs- oder Entzündungsprozesse als «Störung» in der Bewegung verstehen.

Nur die interaktive Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut macht einen solchen Prozess, respektive das wiederherstellen der Funktion, – sei dies im Bereich des Magen-Darm-Traktes, des Beckens, der Atemfunktion oder gar systemisch – wirklich möglich.

Written by geraldine

Januar 10th, 2023 at 2:05 pm

Kleine Aufgaben

Es gibt keine grossen, schwierigen Aufgaben, die nicht in kleine, einfache Aufgaben zerlegt werden können.

(Buddhistische Lebensweisheit)

Written by geraldine

November 25th, 2020 at 2:15 pm

Leiden und Selbstmitgefühl

Leiden entspringt einer einzigen Quelle: dem Vergleich zwischen unserer Realität und unsere Idealen. Wenn die Wirklichkeit unseren Vorstellungen und Wünschen entspricht, sind wir glücklich und zufrieden. Wenn nicht, leiden wir.

Quelle: Selbstmitgefühl, Kirstin Neff

Written by geraldine

Mai 11th, 2020 at 8:05 am

Resilienz als Entwicklungsprozess

Resilienz ist schlussendlich ein Entwicklungsprozess der im Leben selbst entsteht. Alle Dinge die wir bewältigen konnten, geben uns das Gefühl von mehr Handhabbarkeit resp. Selbstermächtigung.

Resilienz unterliegt einem Kontinuum. Es heisst nicht das belastende Situationen uns nicht ausrauben und entkräften können; Resilienz beschreibt die Fähigkeit uns wieder von Etwas zu erholen.

Quelle: Der resiliente Mensch

Written by geraldine

April 26th, 2020 at 8:51 am

Resilienz ist ein Muskel

Nicht resilient sein ist anstrengend. Deshalb lohnt es sich die eigene Resilienz wie einen Muskel zu trainieren. Eine regelmässige Praxis gibt uns die notwenige Stabilität um mit dem zu gehen was von aussen kommt.

Written by geraldine

April 19th, 2020 at 7:48 am

Gesundheit und Krankheit als dynamisches Geschehen

Gesundheit und Krankheit sind ein dynamisches Geschehen. Gesundheit ist die Fähigkeit, pathogene Faktoren ausreichend wirksam über die Selbstregulation zu kontrollieren; Krankheit stellt sich
dann ein, wenn der Organismus die selbstregulierende Kompetenz zur Bewältigung von Störungen
nicht ausreichend zur Verfügung stellen kann. So gesehen, muss Gesundheit in jedem Moment
des Lebens neu „geschaffen“ werden.

Written by geraldine

Juli 22nd, 2019 at 2:19 pm

Gesundheit als ganzheitliches subjektives Erleben

Gesundheit definiert die WHO als ein subjektives Gefühl von körperlichem, geistigem und sozialem Wohlbefinden. Gesundheit ist somit nicht „Abwesenheit von Krankheit“, sondern hat einen eigenen, positiven Wert. Gesundheit ist ein mehrdimensionales Phänomen und steht in Abhängigkeit
von körperlichen, seelisch-geistigen, sozialen und materiellen Ressourcen. Gesundheit ist eine individuelle Erfahrung und ergibt sich aus dem subjektiven Erleben des Menschen, das stetigen Veränderungen unterliegt.

Written by geraldine

Juli 1st, 2019 at 2:16 pm